Kremstaler Winzer übernimmt Familienweingut

Der neue Inhaber und Betriebsleiter des Weinguts Thiery-Weber in Rohrendorf heißt Artur Toifl. Als Kellermeister machte er das Haus über die Jahre zu einem der Leitbetriebe der Region, Mitte des Jahres ging es in seinen Besitz über.

Artur Toifl ist kein Unbekannter
Die Weine, die er unter seinem eigenen Namen seit 2003 abfüllt, haben ihm rasch den Ruf eines kompetenten Winzers mit hohem Anspruch eingebracht. Bewusst traditionelle Kremstaler Weine vinifiziert er seit 2005 als Kellermeister am Weingut Thiery-Weber im Kremstaler Rohrendorf. Der klassische Familienbetrieb – bislang im Besitz seiner Verwandten Maria und Erich Weber – wurde nun in seine Hände gelegt. Er ist ab sofort für das „Kremstaler Handwerk“ eigenverantwortlich, der Name Thiery-Weber bleibt unverändert. Anlässlich der Übernahme lud Artur Toifl Mitte Juli zu einer Präsentation seiner Weine bei Edelgreißler Alexander Mayer in der Wiener Innenstadt. „Wir waren immer ein klassisches Familienweingut. Mit dem Namen des Weinguts möchte ich meiner Tante und meinem Onkel weiterhin Ehre erweisen, ich bin den beiden sehr dankbar für alles“, so der Winzer. Er selbst startete nach der Matura in der Weinbauschule Klosterneuburg seine Laufbahn als Kellermeister bei Fred Loimer und absolvierte mehrere Praktika in Übersee, bevor er bei Thiery-Weber sesshaft wurde. Das Weingut zählt inzwischen zu den besten des Kremstals, seit 2018 ist es Mitglied der Österreichischen Traditionsweingüter. Nach vielen Jahren herbizid- und pestizidfreier Bewirtschaftung der Weingärten stellt Artur Toifl auf biologische Landwirtschaft um und füllt 2022 seine Weine erstmals mit Biozertifizierung ab. Unter seinem eigenen Label „Artur Toifl“ produziert er seit 2003 »Weine mit Handschrift«. 


Das Weingut Thiery-Weber liegt in Rohrendorf im Herzen des Kremstals. Auf mittlerweile zwanzig Hektar lössdominierter Rebfläche kultiviert Artur Toifl klassische handwerkliche Grüne Veltliner und Rieslinge mit moderatem Alkohol. Seine wichtigsten Rieden heißen Gebling, Kremser Sandgrube und Kremser Weinzierlberg. Herkunft steht für den Winzer ganz oben, das Traditionsweingut möchte er als klassischen Familienbetrieb weiterführen. Wachstum gilt nur der Qualität seiner Weine, die Betriebsgröße soll unverändert bleiben. „Zufriedenheit mit dem, was man hat“ ist einer seiner wichtigsten Leitgedanken. 

Aktuellste Bewertungen
„Grüne Veltliner und Rieslinge von Weltformat“ steht im gerade erschienenen Falstaff-Weinguide zu lesen. Im aktuellen Guide sind sämtliche Weine mit 91 bis 94 Punkten bewertet. 
Der „Wolferl 2011“, ein Gemischter Satz aus bei der Lese übersehenen Trauben, wurde 2013 unter die Top-Weißweine Österreichs gereiht. 


Presseaussendung ©Agentur für organisierten Genuss

Foto ©Manfred Klimek


 

comments powered by Disqus

FacebookTwitter

Suchfunktion