Berlin Prenzlauerberg

Hip, hipper, Berlin: Wer eine Stadt erleben will, deren Puls der Zeitgeist ist, hat mit der Berlin die richtige Stadt gefunden. Mit den Flügen von German Wings ab Klagenfurt erreicht man die Welthauptstadt problemlos und schnell -  Flugzeit ca. eine Stunde.

 

Von den zwölf Bezirken stellt Mein SONNTAG den Prenzlauer Berg vor. Bei Studenten, (Lebens)-Künstlern, Ärzten, Anwälten und Aristokraten steht dieser Kiez hoch im Kurs. Kulturell wie kulinarisch darf der Berlin-Reisende diesen nicht auslassen. Stress kennt der Berliner nicht. Die Menschen sind hier freundlich und hilfsbereit. Aber anders als in Österreich muss der Kunde meistens an der Bar bestellen. Zudem ist es schick, wenn der Kellner unnahbar ist.

Gemütlich frühstücken.
Frühstückskultur ist hier stark ausgeprägt. Achtung: vor 10 Uhr tut sich Berlin nichts! Großartiges und edles Frühstück bietet beispielsweise das www.cafe-anna-blume.de.

Schnell und gut.

Bis zu 40 Minuten wartet man zu Mittag gerne bei Berlins ältester Curry-Würstelbude Konnopke www.konnopke-imbiss.de. Gleich gegenüber ist das schicke Cafe Manolo in der Schönhauser Allee 45. Eine Art „Punkrock-Pizzeria“ ist das „I Due Forni“ in der Schönhauser Allee 12 – original italienische Steinofen-Pizza vom Szene-Italiener. Das White Trash http://www.whitetrashfastfood.com/ besucht Kult-Rocker Lemmy Kilmister von Motörhead wegen des Ambientes und der Burger. Im Keller des White Trash finden auch Konzerte statt.


 

Nachtleben.

Abends geht der Berliner in den Club – selten vor 24 Uhr. Davor holt er bei einen der unzähligen Spätkäufe – der Berliner nennt sie Späti – Bier, um mit Freunden in der Wohnung, im Park oder auf  der Straße vorzufeiern. Angesagt ist die 8 mm-Bar – der Berliner nennt sie „die Acht“. Der unscheinbare Szenetreff ist bei Musikern – egal, ob Newcomer oder alter Hasen, äußerst beliebt. Der Moscow Mule wird dort – nicht wie im Original in einem Kupferbecher – sondern in Marmeladen-Gläsern serviert und wie im Originalrezept mit Ginger Beer zubereitet, hier zum ausprobieren:

Rezept Moscow Mule:
5 cl Wodka
15 cl Ginger Beer
½ Limette
1 TL Zuckersirup
5-6 Eiswürfel
1 Minzblatt und 2,3 dünne Gurkenscheiben
Eiswürfel in einen Kupferbecher oder in ein Cocktailglas geben, Wodka und Zuckersirup darüber gießen und Limette darüberpressen, mit Ginger Beer auffüllen und kurz durchrühren, mit Minzblatt und Gurkenscheiben dekorieren.


Wer auf 60er-Musik steht, kann im http://www.bassy-club.de/ abtanzen. Eine Empfehlung für das Bassy: https://www.facebook.com/tveyelabelfest, das von Frank Popp (Macher vom Hit „Hip Teens“), veranstaltet wird.

Sonntagsbummel.
Sonntags bewegt sich der halbe Kiez zum Mauerpark-Flohmarkt www.mauerparkmarkt.de in der Bernauer Straße 63-64. Dort gibt es (fast) alles. Dass dort junge Künstler ihre Produkte an die Frau und den Mann bringen. Dass man beim Glühwein-Trinken im Mauerpark auf einem ausrangierten Surfboard sitzt, ist in Berlin nichts außergewöhnliches.

Redaktion: Stephan Fugger; Fotos: FotimmzFotolia.com, KRM, www.cafe-anna-blume.de, www.whitetrashfastfood.com,  

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